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Ohne Zahnbelag keine Parodontitis!

Die Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) ist die häufigste Erkrankung des Menschen und tritt meist entdeckt im Alter von 40 bis 50 Jahren auf. Diese wird durch Bakterien und die Entzündungsreaktion des Körpers verursacht. Bei einer chronischen Entzündung wird der Kieferknochen zerstört und führt bei fortgeschrittener Erkrankung zu Zahnverlust.

Parodontitis ist die häufigste Ursache für Zahnverlust!

Die Parodontitis startet immer mit einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Dies bemerken Sie an Zahnfleischbluten oder geschwollenem Zahnfleisch. An den Zähnen ist auch oft ein verfärbter bakterieller Belag zu sehen.

Aus einer Zahnfleischentzündung kann sich, ohne das Sie es bemerken, eine Parodontitis entwickeln. Erste Anzeichen sind: gelegentlich blutendes Zahnfleisch, Mundgeruch, länger werdende oder gelockerte Zähne, sowie vereinzelt Schmerzen.

Ursachen

Über 700 Arten von Bakterien besiedeln unsere gesunde Mundhöhle. Wenn aber durch unzureichende Zahnreinigung die Menge der Bakterien zunimmt und sich dadurch Zahnbelag (Plaque) ansammelt, welchen wir bei der täglichen Zahnpflege nicht entfernen, festigt er sich durch Einlagerung von Mineralien und es entsteht Zahnstein.

Zahnstein fördert das Wachstum der Plaque in Richtung Zahnwurzel. Zwischen Zahnwurzel und Zahnfleisch bildet sich ein Spalt: die Zahnfleischtasche. Das ist der ideale Lebensraum für Bakterien und je aggressiver diese sind und je schwächer die Abwehr Ihres Körpers ist, desto früher und stärker tritt die Krankheit auf.

Weitere Faktoren, die Parodontitis begünstigen oder fortschreiten lassen, sind: das Rauchen, bestimmte Medikamente, Stress, manche Allgemeinerkrankungen (z.B. Diabetes), Zähneknirschen, Schwangerschaft, Vitaminmangel und bestehende Parodontitis des Lebenspartners.

Vorsorge und Nachsorge

Das A und O ist die richtige und gründliche Mundhygiene, die Mitarbeit des Patienten, ergänzt durch die professionelle und regelmäßige Betreuung von uns.

Weitere Tipps: siehe Prophylaxe.